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Kurzübersicht über Lademeister. Für Details sieh dir direkt in der Anwendung die Tooltips an.

Was ist Lademeister?

Lademeister ist ein Planer für die LKW-Beladung in der Veranstaltungsbranche. Packstücke wie Flightcases werden in 2D- und 3D-Ansicht manuell oder automatisch im Laderaum platziert. Dabei werden Gewicht, Traglast, Stapelbarkeit und Lage-Regeln berücksichtigt.

Projekte, Touren und Varianten

  • Projekt: Globale Packstückliste, Typen, Gruppen und Gewerke. Ein Projekt bleibt über alle Touren hin bestehen.
  • Tour: Sammlung von realen Touren mit eigenen Trucks, Fahrern und Gewerken.
  • Variante: Jede Tour kann mehrere Varianten enthalten (z. B. „Standard“, „Club-Version“). Die Variantenauswahl steht fest sichtbar in der Kopfleiste – inkl. Schnellaktionen und „+“ für eine neue Variante.
  • Aktive Variante: Genau eine Variante ist veröffentlicht. Besucher sehen über Projekt- und Packstücklinks immer diese Variante. Bearbeiter können andere Varianten ansehen und bearbeiten, ohne die aktive zu ändern – mit „Aktiv setzen“ wird die angezeigte Variante veröffentlicht, mit „Zur aktiven“ springst du zurück.
  • Nummern: Packstücknummern tragen das Präfix P- und gelten global im Projekt. Ladenummern tragen das Präfix L- und werden pro Variante vergeben.

Packstücke und Typen

  • Ein Packstück ist ein eigenständiges Exemplar mit eigener Nummer, Maßen, Gewicht und Lage-Regeln.
  • Ein Typ ist eine optionale Vorlage. Er überträgt Maße, Gewicht und Regeln auf neue Packstücke. Änderungen am Typ wirken auf alle Exemplare ohne eigene Abweichung.
  • Gruppen und Gewerke helfen beim Sortieren und Filtern (z. B. Merch, Licht, Backline). Jede Ebene hat eine eigene Farbe.
  • Im Packstückmanager lassen sich Packstücke filtern, gruppieren, mehrfach auswählen und per Bulk-Aktion zuweisen.
  • In Container verladen: Kleinere Cases können in ein größeres Packstück (z. B. ein Dolly) verladen werden und bleiben trotzdem dokumentiert. Mehrfachauswahl → „Verladen in …". Der Inhalt reist automatisch mit dem Truck des Containers, sein Gewicht zählt beim Container mit. Auf dem Etikett des Containers erscheint der Inhalt, auf dem Etikett des Inhalts der Verweis auf den Container; in der Packliste ist der Inhalt eingerückt unter dem Container aufgeführt.

2D- und 3D-Ansicht

  • Wechsle zwischen 3D, 2D Draufsicht und 2D Seite über die Tabs in der Ansichtsleiste.
  • Packstücke kannst du per Drag & Drop aus der Bühne in den Truck ziehen. Sie schnappen an der nächsten gültigen Position ein.
  • Farben lassen sich nach Typ, Gruppe oder Gewerk einfärben. Die Einstellung gilt für Manager und Ansicht gemeinsam.
  • Klicke ein Case an, um Details wie Position, Gewicht, Lage und Ausmaße zu sehen.
  • Bühne: Noch nicht verladene Packstücke stehen auf der Bühne neben dem Truck und können von dort in den Laderaum gezogen werden.
  • Stapelbündel: Mehrere Cases (z. B. LED auf Dolly) lassen sich zu einer Einheit verbinden und bewegen sich gemeinsam.

Case finden: Highlight & Direktlinks

  • Highlight-Modus: Über den Button „Highlight“ (Taste H) werden alle anderen Packstücke ausgegraut, das gewählte leuchtet hervor.
  • Röntgenblick: Taste R gedrückt halten (oder Button „Röntgen“ / Shift + R zum Einrasten) – Packstücke, die andere verdecken, werden durchsichtig und lassen Klicks auf die dahinterliegenden Cases durch.
  • Case-Link: Zu jedem Packstück lässt sich ein Direktlink kopieren. Wer ihn öffnet, sieht das Case sofort hervorgehoben – auf dem Handy zusätzlich als kompakte Ladeort-Karte.
  • Der QR-Code auf dem Caselabel enthält genau diesen Link und zeigt immer die aktive (veröffentlichte) Variante.

Lage, Rollen und Kippen

  • Cases können gedreht (0°, 90°, 180°, 270°) und in drei Kipplagen stehen: aufrecht, auf der Längsseite oder auf der Stirnseite.
  • Welche Lagen erlaubt sind, wird pro Typ/Packstück festgelegt. Eine unerlaubte Lage wird rot markiert.
  • Die Rollen zeigen immer zur Lade- bzw. Hecktür. In der 3D-Ansicht werden sie als schwarze Bodenplatte und Räder dargestellt.
  • Die bevorzugte Transportlage wird beim Erstellen eines neuen Placements oder beim Autopacken verwendet.

Pack-Helfer

  • Auto-Pack: Ordnet freie Packstücke auf dem aktuellen Truck automatisch nach dem Extreme-Points-Algorithmus an.
  • Rest auffüllen: Lädt nur die Packstücke ein, die noch keinen Platz im Truck haben. Bereits geladene Cases bleiben exakt an ihrer Position – auch wenn sie nicht fixiert sind.
  • Pushy Hands: Wird beim Loslassen eines Cases aktiviert, rutscht es automatisch an die vorderste mögliche Position auf seiner X/Y-Position.
  • Bühne aufräumen: Setzt alle unverladenen Packstücke auf der Bühne auf definierte Startpositionen zurück.
  • Position fixieren: Fixierte Cases werden von Auto-Pack und Pushy Hands nicht mehr verschoben.

Regeln und Validierung

  • Stapelbarkeit und maximale Auflast legen fest, was auf ein Case darf. Eine Überschreitung wird als Konflikt angezeigt.
  • Die obere-Reihe-Schwelle pro Variante (Standard: 80 kg) legt fest, ab welchem Gewicht Cases nicht mehr oben aufgestapelt werden. Pro Case kann ein Override „immer oben" oder „nie oben" gesetzt werden.
  • LKW-Gesamtgewicht und Schwerpunkt werden in der Statusleiste berechnet. Konflikte werden in der Kopfleiste mit einem roten Badge gezählt.

Caselabels und Drucken

  • Labels gibt es in 150 × 100 mm (z. B. Zebra) und 100 × 70 mm. Im Dialog siehst du eine Live-Vorschau vor dem Druck.
  • Auf dem Label stehen Packstücknummer (P-), Ladenummer (L-), Reihe (untere/obere Reihe), Truck, Bezeichnung, Inhalt, Ort/Ziel, Maße, Gewicht, Gewerk, Notizen sowie der QR-Code.
  • Eine Seitenleiste mit Piktogrammen zeigt die erlaubten Lagen. Cases, die nicht gekippt werden dürfen, bekommen den auffälligen Balken „NICHT KIPPEN · NO TIP!“.
  • Im Reiter Nightliner-Betten (nur im Bearbeitungsmodus) druckst du Etiketten für Kojen, Gepäck-Bunks (mehrere Personen) und Fächer/Regale (eine Person). Jede Art hat ein eigenes Label-Layout; Namen werden nie an Besucher ausgeliefert.
  • Das Logo wird dauerhaft im Projekt gespeichert und kann jederzeit ersetzt oder entfernt werden.
  • Über den Druckdialog lassen sich außerdem Ladelisten als PDF mit 2D-/3D-Ansichten erzeugen.

Speichern, Teilen und Importieren

  • Geteilte Projekte werden automatisch gespeichert (Autosave). Es gibt keinen manuellen Speichern-Knopf; der Status wird in der Kopfleiste angezeigt.
  • Über „speichern & teilen“ erhältst du eine URL. Der Link ist lesend; zum Bearbeiten wird das Admin-Passwort benötigt.
  • Projekte lassen sich als JSON-Datei exportieren und wieder importieren.
  • Auf der Startseite wird ein Beispielprojekt geladen, das du frei erkunden kannst.

Tasten und Bedienung

  • F: Fokusmodus (Vollbild-Ansicht) an- und ausschalten.
  • H: Highlight-Modus umschalten.
  • R (halten): Röntgenblick – verdeckende Packstücke werden transparent und durchklickbar. Shift + R rastet den Modus ein, Esc beendet ihn.
  • Strg/Cmd + Z: rückgängig, Strg + Y bzw. Strg/Cmd + Shift + Z: wiederherstellen (bis zu 30 Schritte).
  • Esc: Fokusmodus verlassen.
  • Rechtsklick oder Touch-Steuerung in der 3D-Ansicht zum Drehen und Zoomen.
  • Auf Mobilgeräten wird die grafische Ansicht priorisiert; Manager und Details lassen sich über separate Drawer öffnen.

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